Für kernmagnetische Resonanzmessungen im niedrigen Feld wurde 2010 ein neuer magnetischer Abschirmraum beschafft. Derartige Räume werden heute für SQUID-basierte Untersuchungen am Menschen kommerziell angeboten. Für die hier vorgesehene Anwendung wurde besonderer Wert auf ein niedriges statisches Restfeld gelegt. In Abstimmung mit der PTB wurden daher schon beim Aufbau des Raums alle Bauteile, wie Schrauben, Leuchtkörper, Fußboden etc. vorab auf ihre magnetischen Eigenschaften überprüft und ausgewählt. Nach der Fertigstellung wurden von den PTB-Mitarbeitern neue Verfahren zur Entmagnetisierung der Kammerwände entwickelt. Mit diesen Verfahren konnte das Restfeld und die Restfeldhomogenität im Abschirmraum auf weniger als 2 nT bzw. 2nT/m verbessert werden, das ist nur wenig mehr als im großen Berliner Abschirmraum BMSR-2. Die Schirmleistung für Wechselfelder bleibt allerdings wesentlich schwächer als im BMSR-2.
Ansprechpartner:
A. Schnabel, FB 8.2;
J. Voigt, FB 8.2
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