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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

FachabteilungenAbt. 8 Medizinphysik und metrologische Informationstechnik AN und JB2011 > Nachricht aus dem Jahresbericht
Nachrichten aus der Abteilung 8

Magnetresonanzbildgebung erstmalig in Feldern deutlich unterhalb des Erdmagnetfelds gelungen

 

Magnetresonanzbildgebung, wie sie in der klinischen Diagnostik Anwendung findet, wird üblicherweise in Magnetfeldern betrieben, die um fünf Größenordnungen stärker sind als das Erdmagnetfeld  von ca. 40 µT. In erstgenannten Feldern liegt die Resonanzfrequenz der Protonen bei einigen hundert Megahertz. In einem millionenfach schwächeren Feld reduziert sich die Resonanz­frequenz auf einige hundert Hertz, ein Frequenzbereich, in dem sich die bioelektrische Aktivität des Gehirns abspielt. Hier wäre es also möglich, die Hirnaktivität über ihre Wirkung auf das Magnetresonanzbild sichtbar zu machen. Ein erster Schritt zur Verwirklichung dieser Idee ist jetzt im Rahmen einer Promotion in der PTB gelungen: in dem neu fertig gestellten Abschirmraum (siehe Beitrag Abschirmraum für Kernmagnetresonanz) wurde an einem einfachen Phantom in einem Feld von 17 µT und einer kernmagneti­schen Resonanzfrequenz von 730 Hz eine 2D-Bildgebung mit einer  räumlichen Auflösung von 1.5 mm realisiert.

Ansprechpartner:

R. Körber, FB 8.2; I. Hilschenz, FB 8.2



© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2012-01-11, Webmaster Abteilung 8 Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF