Förderung:
Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) als Teilprojekt im Rahmen des
Sonderforschungsbereichs (SFB) 910 - Kontrolle selbstorganisierender nichtlinearer Systeme: Theoretische Methoden und Anwendungskonzepte
eingerichtet an der TU Berlin.
Bei Multiskalen-Strukturbildung treten gleichzeitig instabile räumliche Moden mit stark unterschiedlichen Wellenlängen auf. Dies kann in der Regel auf konkurrierende Mechanismen von Selbstorganisation zurückgeführt werden. Anwendungsbeispiele sind Lipiddomänen in Biomembranen, chemische Reaktionen in Mikroemulsionen und Oberlächenkatalyse mit Promotoren. Ziel ist es, qualitative und quantitative Modelle für diese Prozesse zu entwickeln und zu analysieren sowie Strategien zu ihrer Kontrolle zu entwickeln. Methoden sind dabei numerische Simulationen, Homogenisierungsverfahren sowie Bifurkationsanalyse.
Druckansicht,