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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

FachabteilungenAbt. 8 Medizinphysik und metrologische Informationstechnik 8.3 Biomedizinische Optik8.32 Durchflusszytometrie und Mikroskopie > Quantitative Fluoreszenz-Mikroskopie
Durchflusszytometrie und Mikroskopie
Arbeitsgruppe 8.32

Quantitative Fluoreszenz-Mikroskopie und Einzelmolekül-Nachweismethoden für die Metrologie molekularer und zellulärer Vorgänge

Bedeutung und Motivation

In den vergangenen 10 Jahren wurden bedeutende Fortschritte bei dem Verständnis wichtiger elementarer biochemischer und biologischer Prozesse erzielt. Dies ist für die Erklärung der Ursachen von Krankheiten auf molekularer und zellulärer Ebene wichtig. Um weitere Fortschritte bei der Aufklärung der biologischen Funktion von Makromolekülen erzielen zu können, ist dabei neben der Struktur von Biomolekülen insbesondere eine genaue Analyse der physikalischen Prozesse biomolekularer Vorgänge erforderlich. Hierfür werden hochempfindliche, präzise physikalische Messverfahren entwickelt, die hinsichtlich ihrer Genauigkeit validiert werden.

 

Metrologische Aufgabe und Ziele

Die Fluoreszenz-mikroskopischen Mess- und Analyseverfahren für die molekulare und zelluläre Medizin müssen insbesondere zum Nachweis und für Messungen an einzelnen Molekülen geeignet sein. Ensemblemessungen in stark heterogenen Systemen gewähren nicht den gewünschten Einblick in die Funktion und Dynamik von Biomolekülen. Im Einzelnen werden folgende Fragestellungen bearbeitet:

  • Nachweis einzelner (Bio-) Moleküle innerhalb von Zellen, auf Zelloberflächen sowie in Gewebeschnitten
  • Quantifizierung der Anzahl von Biomolekülen auf Zelloberflächen, Bestimmung der Antikörperbindungskapazität (Antibody Binding Capacity, "ABC" ))
  • Messung der Diffusion einzelner Moleküle
  • Messung der biochemischen Bindungskinetik einzelner Makromolekül-Paare
  • Nanometrische intra- und intermolekulare Abstandsmessungen unter natürlichen Umgebungsbedingungen
  • Messung von Transportvorgängen in Zellen, und der Kommunikation zwischen Zellen

Methoden

  • Einzelmoleküldetektion von fluoreszenzmarkierten Sonden (monoklonale Antikörper, Oligonukleotide) durch Einzel-Photonen-Zählung (zeitaufgelöst) mit Ein- oder Zwei-Photonen-Anregung.
  • Fluoreszenz-Korrelationsspektroskopie (FCS), mit deren Hilfe lokale Fluktuationen in der Konzentration von Molekülen sowie deren dynamische Eigenschaften, z.B. Diffusion durch Brownsche Molekularbewegung, untersucht werden können.
  • Resonanter Energietransfer nach Förster (FRET), zur Bestimmung intra- oder intermolekularer Abstände im Bereich von 1 nm bis 10 nm unter natürlichen Bedingungen, z.B. zur Beobachtung von Konformationsänderungen oder der Kolokalisation von Biomolekülen.

Auf der Basis eines inversen Mikroskops (Axiovert 35, Zeiss) wurde in der Arbeitsgruppe 8.32 der PTB ein konfokales Mikroskop zur Untersuchung von Zellen und Gewebeschnitten aufgebaut (Abb. 1). Die Laser-induzierte Fluoreszenz wird mit drei Dauerstrich-Lasern mit den Wellenlängen 632.8 nm, 543 nm und 488 nm oder mit Hilfe eines abstimmbaren (780 nm bis 920 nm) Femtosekunden-Lasers über einen Zwei-Photonenprozess angeregt. Strahlteiler und Transmissionsfilter im Beobachtungsstrahlengang erlauben, die Fluoreszenz der zur Markierung eingesetzten Farbstoffe nachzuweisen, wie z.B. Fluorescein (FITC), Phycoerythrin (PE), Cyanin 5 (Cy5), Alexa 555, Alexa 633, Alexa 647 usw. Zur Detektion werden Sekundärelektronenvervielfacher (PMT) sowie Lawinen-Photodioden eingesetzt (APD). Für hohe Fluoreszenzintensitäten wird der PMT-Strom gemessen, z.B. bei Gewebeschnitten, bei denen zur Färbung biochemische Verstärkungssysteme eingesetzt werden. Zur Erhöhung des dynamischen Bereichs werden gegebenenfalls Strom-Spannungs-Wandler mit logarithmischer Kennlinie verwendet.

Konfokales Fluoreszenz-Rastermikroskop für Ein- und Zwei-Photonenanregung

Abb. 1: Konfokales Fluoreszenz-Rastermikroskop für Ein- und Zwei-Photonenanregung

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Ergebnisse

1. Bestimmung der Anzahldichte von Antigenen in Gewebeschnitten

In Kooperation mit dem Robert-Koch-Institut Berlin wurden Gewebeschnitte humaner Tonsillen untersucht. Abbildung 2 zeigt die mit dem konfokalen Mikroskop gemessene Intensitätsverteilung der Fluoreszenz. Aktivierte T-Zellen wurden mit Anti-ICOS-Dig Antikörpern markiert, die wiederum einen fluoreszenzmarkierten Antikörper (Anti-Dig-Cy5) tragen. Man erhält Schnittbilder der Zelle, da die axiale Unschärfe im vorliegenden Falle mit 0,9 µm weit geringer als die Zellgröße ist (ca. 10 µm). Im Bild erscheint der Zellkern als relativ dunkles Objekt, welches von der hell leuchtenden, mit farbstoffmarkierten Antikörpern belegten Zellmembran umschlossen ist. Dargestellt ist die detektierte Photonenzählrate in einer Falschfarbenskalierung. Durch gesonderte Messungen wurden die Farbstoffbelegung der Antikörper sowie die molekulare Helligkeit der verwendeten Fluoreszenzfarbstoffmoleküle ermittelt. So lässt sich letztlich die Anzahldichte gebundener Antikörper aus den Fluoreszenzintensitäten abschätzen. Im vorliegenden Beispiel wurde eine Belegungsdichte von ca. 20 Antikörpern pro µm2 Zelloberfläche geschätzt. Anhand der Antikörperbindungskapazität können Zellen über ihre Typisierung hinaus auch hinsichtlich ihres biologischen Funktionszustandes beurteilt werden.

Falschfarbendarstellung der gemessenen Fluoreszenzintensität eines Anti-ICOS-Dig-Anti-Dig-Cy5 gefärbten Zellschnittes einer humanen Tonsille

Abb. 2: Falschfarbendarstellung der gemessenen Fluoreszenzintensität eines Anti-ICOS-Dig-Anti-Dig-Cy5 gefärbten Zellschnittes einer humanen Tonsille. Details sind im Text erläutert.

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2. PIE FRET

Förster Resonanz Energie Transfer (FRET) ist der Energieübertrag von einem optisch angeregten Donorfluorophor auf ein in der Nähe befindliches Akzektormolekül. Hier werden nur Akzeptormoleküle betrachtet, die hohe Fluoreszenzausbeute zeigen. Der Energieübertrag erfolgt strahlungslos durch Dipol-Dipol Wechselwirkung zwischen Donor- und Akzeptormolekül und zeigt eine starke Abstandsabhängigkeit. Der relative Anteil von Donor- zu Akzeptor-Fluoreszensintensität lässt sich somit zur Messung ihres Abstandes ausnutzen. Quantitatvie Abstandsmessungen werden jedoch im Wesentlichen durch zwei praktische Probleme erschwert.

  • Unvollständig markierte Moleküle, insbesondere solche, die kein oder ein defektes (d.h. nicht fluoreszierendes) Akzeptorfluorophor aufweisen, erscheinen als Moleküle mit sehr großem Donor-Akzeptor-Abstand. Dies bereitet besonders dann Probleme, wenn auch große Abstände zwischen den Farbstoffen erwartet werden, z.B. bei der Unterscheidung von gefalteten und gestreckten Proteinen.
  • Die Energietransfereffizienz und damit der Abstand der Fluorophore wird durch Messen des Intensitätsverhältnisses von Donor- zu Akzeptorfluoreszenz bestimmt. Praktisch haben die dafür eingesetzten Detektionskanäle jedoch unterschiedliche Nachweiseffizienzen. Zusätzlich sind beide Detektionskanäle meist unzureichend spektral getrennt, sodass Signale des Donors oft auch im Akzeptorkanal detektiert werden. Dadurch kommt es zu systematischen Fehlern bei der Bestimmung der FRET Effizienz, welche, wenn sie nicht korrigiert werden, zu Fehlern bei der Bestimmung des Abstandes führen.

In Zusammenarbeit mit der Fa. PicoQuant GmbH wurde an der PTB ein Verfahren entwickelt, bei dem unvollständig markierte Moleküle erkannt und von der weiteren Analyse ausgeschlossen werden können und welches außerdem die Quantifizierung der experimentellen Bedingungen ermöglicht. Quantitative Abstandsmessungen im nm-Bereich werden so mööglich.
Abbildung 3 zeigt das Prinzip einer PIE-FRET Messung an Molekülen in Lösung. Während das Molekül durch das konfokale Volumen diffundiert, wird es abwechselnd mit zwei Laserpulsen angeregt (Pulsed Interleaved Excitation − FRET, Pulsabstand 12,5 ns). Dabei hat der erste Laserpuls eine Wellenlänge, die geeignet ist, das Donorfluorophor anzuregen. Entsprechend werden nach dem ersten Laserpuls Fluoreszenzphotonen des Donors oder aber durch Energietransfer vermittelte Fluoreszenzphotonen des Akzeptors detektiert. Der zweite Laserpuls dient der direkten Anregung des Akzeptors. So kann unabhängig vom FRET Prozess festgestellt werden, ob das im konfokalen Volumen befindliche Molekül über einen fluoreszierenden Akzeptor verfügt.
Die Photonenzählrate ist in Abb. 3 als Funktion der Zeit aufgetragen. Das Signal besteht zum größten Teil aus Untergrundrauschen. Da bei diesem Verfahren mit sehr geringen Konzentrationen gearbeitet wird befindet sich die meiste Zeit kein Molekül im Detektionsvolumen . Um nun Einzelmolekülereignisse herauszufiltern, wird ein Schwellwertverfahren eingesetzt, bei dem nur Ereignisse den Filter passieren, welche eine bestimmte Signalintensität im Akzeptorkanal nach direkter Anregung des Akzeptors aufweisen. So wird gleichzeitig sichergestellt, dass nur Moleküle mit intaktem Akzeptorfluorophor in der weiteren Analyse berücksichtigt werden. Aus den isolierten Einzelmolekülereignissen wird dann ein Histogramm errechnet, welches die Abstandsverteilung der Probe beschreibt.

Pulsed Interleaved Excitation (PIE) FRET Schema (D: Alexa 555, A: Alexa 647)

Abb. 3: Pulsed Interleaved Excitation (PIE) FRET Schema (D: Alexa 555, A: Alexa 647). Durch Schwellwertbildung werden unerwünschte Beiträge defekter FRET-Paare unterdrückt.

Zur Validierung des oben beschriebenen Verfahrens wurde ein Polyprolin Assay mit geeigneten Donor- und Akzeptorfluorophoren markiert. Dabei ist der Abstand der Fluorophore bekannt. Abbildung 4 zeigt die Energietransfereffizienz in Abhängigkeit von der Konturlänge der verwendeten Polyprolin-Moleküle. Die roten Punkte stellen die mit Hilfe des oben beschriebenen Verfahrens ermittelten Energietransfereffizienzen dar. Die schwarzen Punkte wurden alternativ durch die Analyse der Donor-Fluoreszenzlebensdauer bestimmt. Dieses Verfahren hat gegenüber den Intensitätsmessungen den Vorteil, dass es unabhängig von Nachweiseffizienzen und spektralem Überspechen arbeitet. Es ist aber auf Grund der geringen Photonenzahlen und damit schlechter Statistik nur sehr bedingt als Einzelmolekültechnik einsetzbar (hier <100 Photonen pro Einzelmolekül detektiert). Außerdem sind die Donor-Fluoreszenzlebensdauern bei kurzen Farbstoffabständen zu klein, um mit der instrumentellen Zeitauflösung des verwendeten Messverfahrens (ca. 500 ps) aufgelöst werden zu können. Der Unterschied zwischen den per Fluoreszenzlebensdaueranalyse und über das Verhältnis der Donor- und Akzeptor-Fluoreszenzintensitäten ermittelten Energietransfereffizienzen werden durch die unterschiedlichen Nachweiseffizienzen sowie durch spektrales Übersprechen verursacht.

Zum Vergleich enthält Abbildung 4 verschiedene theoretische Modelle zur Beschreibung der Abstandsabhängigkeit des Energietransfers von der Konturlänge der Polyprolin-Moleküle. Die gestrichelte blaue Linie stellt die einfache Abhängigkeit nach Förster dar, die sich für starre Polyproline-Moleküle ergibt, während die gepunktete schwarze Linie die molekulare Dynamik der Polyprolin-Moleküle berücksichtigt. Sie beschreibt gut die Lebensdauermessungen. Die rote Kurve berücksichtigt zusätzlich noch die erwähnten unterschiedlichen Anregungs- und Nachweiseffizienzen sowie das spektrale Übersprechen der Detektionskanäle. Offensichtlich sind diese experimentellen Parameter bei der Analyse von scheinbaren Energietransfereffizienzen unverzichtbar.

Demonstration nanometrischer Längenmessungen mittels PIE FRET mit Polyprolin-Molekülen verschiedener Länge zwischen Donator- und Akzeptorfarbstoff

Abb. 4: Demonstration nanometrischer Längenmessungen mittels PIE FRET mit Polyprolin-Molekülen verschiedener Länge zwischen Donator- und Akzeptorfarbstoff

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3. Fluoreszenz Korrelations-Spektroskopie

Die Fluoreszenz Korrelations-Spektroskopie (FCS) ist ein weit verbreitetes Einzelmolekül-Messverfahren zur Bestimmung niedrigste Konzentrationen (bis 10-12 mol/L) sowie zur Analyse der Diffusion einzelner oder weniger Moleküle. Grundlage sind die Korrelationseigenschaften der Photonenzählrate (s. Abb. 3). FCS wird oft als ein Hilfsmittel zur absoluten Messung von Konzentrationen und Diffusionskoeffizienten diskutiert. Aus einer FCS Messung lässt sich aber nur die mittlere Anzahl der Moleküle im Detektionsvolumen bestimmen sowie die Diffusionszeit, die diese Moleküle zur Durchquerung des Detektionsvolumens benötigt haben,. Zusätzlich Angaben über das Detektionsvolumen sind bei Anwendung der konfokalen Mikroskopie nötig, um daraus Konzentrationen oder Diffusionskoeffizienten ermitteln zu können.
In Zusammenarbeit mit der Fa. PicoQuant GmbH wurden drei verschiedene Verfahren zur Ermittlung des konfokalen Volumens in Bezug auf Ihre Genauigkeit untersucht. Als erstes wurde das konfokale Volumen mittels einer FCS Messung an Farbstofflösungen bekannter Konzentration kalibriert (siehe Abb. 5). Die erzielte relative erweiterte Messunsicherheit beträgt im gezeigten Beispiel 20% (Erweiterungsfaktor 2) bei einem konfokalen Volumen von 1,0 fL und wurde im Wesentlichen durch die Genauigkeit der Verdünnung einer Stammlösung mittels Pipettieren begrenzt. Hier sind prinzipiell noch Verbesserungen möglich; das Verfahren ist aber sehr zeitaufwändig und kann oft nicht unter den gleichen Bedingungen wie die eigentliche Messaufgabe durchgeführt werden.

Verdünnungsreihe zur Bestimmung des konfokalen Volumens mittels FCS.

Abb. 5: Verdünnungsreihe zur Bestimmung des konfokalen Volumens mittels FCS. Die Messunsicherheit wird im Wesentlichen durch die Unsicherheit beim Pipettieren dominiert. Die Krümmung der linearen Anpassungskurven bei sehr niedrigen Konzentrationen wird durch Verunreinigungen verursacht.

Alternativ wurde das konfokale Volumen durch direkte Messung der Mikroskop-Punktverwaschungsfunktion ermittelt. Dazu wurden auf Deckgläschen fixierte fluoreszierende Plastikkügelchen (Ø 100 nm) abgebildet, die Abmessungen unterhalb des Auflösungsvermögens des Mikroskops aufweisen. Damit lässt sich nicht nur das effektive Volumen sondern auch die Form des konfokalen Volumens ermitteln. Abbildung 6 zeigt Schnitte durch die 3 Hauptebenen der 3-dimensional aufgezeichneten Punktverwaschungsfunktion. Diese Methode eignet sich außer zur Bestimmung des konfokalen Volumens sehr gut zur Überprüfung der Justage des Mikroskops, da Abweichungen von der idealen Punktverwaschungsfunktion direkt erkannt und so korrigiert werden können. Die hier erreichte Genauigkeit ist ähnlich der in Abb. 5 erzielten. Das Verfahren lässt sich jedoch nicht ohne weiteres in biologischen Proben unter natürlichen Bedingungen anwenden.

Bestimmung des effektiven konfokalen Volumens aus der gemessenen Punktverwaschungsfunktion

Abb. 6: Bestimmung des effektiven konfokalen Volumens aus der gemessenen Punktverwaschungsfunktion

Neben den beiden gezeigten wurde noch eine dritte Methode untersucht. Dabei muss der Diffusionskoeffizient der untersuchten Moleküle in der gegebenen Matrix bekannt, d.h. mit einem anderen Verfahren bestimmt worden sein. Dann kann aus der gemessenen Korrelationszeit die Abmessung des konfokalen Volumens geschätzt werden. Diese Methode ist im Gegensatz zu den bisher vorgestellten Ansätzen modellabhängig und wegen der Asymmetrie des konfokalen Volumens etwas unsicherer. Dafür hat sie den Vorteil, dass sie unter denselben Bedingungen wie das eigentliche Experiment durchgeführt werden kann.

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Kooperationspartner

  • Robert-Koch Institut (Berlin)
  • PicoQuant GmbH (Berlin)
  • National Physics Laboratory (Teddington, UK

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Publikationen

J. Neukammer, C. Gohlke, B. Kräämer, M. Roos
Concept for the Traceability of Fluorescence (Beads) in Flow Cytometry: Exploiting Saturation and Microscopic Single Molecule Bleaching
J. Fluorescence 15 (2005) 433-441

S. Rüttinger
Confocal Microscopy and Quantitative Single Molecule Techniques for Metrology in Molecular Medicine
Dissertation zur Erlangung des akademischen Grades doctor rerum naturalium (Dr. rer. nat.) im Fach Physik an der Mathematisch-Naturwissenschaftlichen Fakultät II der Technischen Universität Berlin (2006), 1 − 141

S. Rüttinger, R. Macdonald, B. Krämer, F. Koberling, M. Roos, E. Hildt
Accurate single-pair Förster Resonant Energy Transfer through combination of Pulsed Interleaved Excitation, Time Correlated Single-Photon Counting, and Fluorescence Correlation Spectroscopy
J. Biomed. Opt. 11 (2006) 024012-1 -9

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Ansprechpartner

 


© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2011-11-17, Webmaster Abteilung 8 Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF