Zur Bestimmung der Eigenschaften von Korrektionsbrillengläsern stehen spezielle Autokollimations-Scheitelbrechwertmessgeräte zur Verfügung.
Es können Scheitelbrechwerte im Bereich von ± 25 dpt gemessen werden. Die Messunsicherheit beträgt hierbei 0,2% des jeweiligen Hauptschnitt-Scheitelbrechwerts, mindestens jedoch ± 0,01 dpt.
Ferner können auch die Brechwerte von Sichtscheiben ohne Korrektionswirkung bestimmt werden. Dazu wird die Teleskopmethode aus EN 167 verwendet.
Die Messunsicherheit hängt von der Qualität der Prüflinge ab und beträgt mindestens 0,01 dpt.
Sichtscheiben, deren Brechwirkung inhomogen ist, können über ein Messfeld von 40 mm Durchmesser punktweise vermessen werden, und die Brechwertverteilung im genannten Messfeld kann angegeben werden.
Brechwert- und Scheitelbrechwertnormale werden ebenfalls kalibriert.
Druckansicht,