Mit dem nachfolgend vorgestellten Transmissionsmessplatz kann der spektrale Transmissionsgrad an strahlformändernden optischen Komponenten bestimmt werden. Es können dies Fernrohre, Fotoobjektive, Linsen, oder andere lichtabsorbierende Komponenten sein.
Die Messung der spektralen Transmission dient u.a. zur Ermittlung der Farbtreue bzw. der Farbfilterung von optischen Komponenten. Der spektrale Transmissionsgrad wird mit Hilfe eines achsenparallel einfallenden und begrenzten Strahlenbündels über die Messung des Verhältnisses der Strahlungsleistung mit und ohne Probe bestimmt.
Aus diesen beiden Messwerten kann der spektrale Transmissionsgrad τ(λ) einer optischen Komponente bestimmt werden. Als Grundlage wird die Norm DIN ISO 14490-5.
Ist bei der Wellenlänge λ die in den Prüfling einfallende Strahlungsleistung Φo(λ) und die austretende Strahlungsleistung Φ(λ), so ergibt sich der spektrale Transmissionsgrad τ(λ) zu:
τ(λ) = Φ(λ) / Φo(λ).
Das Ergebnis ist eine einheitenlose Größe, die zu jeder gemessenen Wellenlänge prozentual angegeben wird.
Die Transmission wird im Spektralbereich von (400 ... 1300) nm mit einer erweiterten Messunsicherheit von 1,2 % im Transmissionsbereich von 10 % bis 100 % entsprechend DIN ISO 14490-5 bestimmt.
| Die Messeinrichtung ist durch folgende technische Hauptdaten charakterisiert: | ||
| Messmethode: | Relatives Einstrahlverfahren | |
| Norm: | DIN ISO 14490-5 | |
| Messunsicherheit: | 1.2 % | |
| Rückführung der Messeinrichtung: | Durch Prüfung der Einflussgrößen | |
| Arbeitswellenlängen: | 400 nm – 1300 nm | |
| Temperaturstabilität: | 0,2 K | |
1 Stromgeregelte Halogenlichtquelle 2 Doppelmonochromator (motorisch verstellbar) 3 Plankonvex Linse 4 Blende 5 Prüfling (motorisch verstellbar); 6 Ulbrichtkugel (motorisch verstellbar)

Bild 1: Prinzip und Charakteristika des Messplatzes

Bild 2: Foto der Apparatur zur Transmissionsmessung an strahlformändernden optischen Komponenten
Heiko Reinsch
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