
Im elektrischen Explosionsschutz werden Geräte und Anlagen der Mess-, Steuer- und Regeltechnik, die nur geringe elektrische Energien benötigen, "eigensicher" ausgeführt. Dies bedeutet, dass ein im Normalbetrieb oder im Fehlerfall auftretender Funke in seiner Energie so begrenzt wird, dass er mit genügender Sicherheit keine Zündquelle werden kann. Zur experimentellen Zündprüfung von eigensicheren Stromkreisen sowie für Grundlagenuntersuchungen wird ein in Deutschland unter Mitwirkung der PTB entwickeltes Funkenprüfgerät (siehe oben) verwendet, welches weltweite Anerkennung fand und später in IEC- und Europäische Normen übernommen wurde.
Auch thermische Zündquellen (z.B. heiße Oberflächen) sind im Normalbetrieb und ggf. im Fehlerfall zu betrachten.
Im Bereich des Zertifizierungssektors Explosionsschutz bietet die Arbeitsgruppe 3.61 Konformitätsbewertungen in den Zündschutzarten Eigensicherheit "i", Überdruckkapselung "p", Vergusskapselung "m", Sandkapselung "q" sowie für Leuchten die Zündschutzart Erhöhte Sicherheit "e" an. Ebenso können Geräte mit potentiellen Zündquellen durch optische Strahlung geprüft und zertifiziert werden.
Die Mitarbeiter der Arbeitsgruppe sind weiterhin in verschiedenen nationalen und internationalen Normungsgremien tätig.
Explosionsschutzkonzepte bei optischen StrahlungsquellenJohannsmeyer, Graube, Kulessa
Explosionsschutz bei RFIDJohannsmeyer, Linne Arbeitsgruppenleiter
Dr.-Ing. Thomas Horn
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Thomas Horn
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Physikalisch-Technische Bundesanstalt
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38116 Braunschweig
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