Zum Verständnis der Vorgänge innerhalb einer Flammendurchschlagsicherung hat sich ein transparenter Versuchsaufbau bewährt. Der Einfluß von verschiedenen Parametern wie Rohrlänge, Geometrie der Flammendurchschlagsicherung und Druckbelastung kann mit Unterstützung von Hochgeschwindigkeitsaufnahmen der Flammenausbreitung beurteilt werden. Die folgenden Videosequenzen zeigen Deflagrationen beim Auftreffen auf eine Flammendurchschlagsicherung. Der Sicherungskörper besteht aus Polycarbonat und war mit zwei Flammenfiltern bestückt, 0.7 mm Dreieckshöhe. Der Durchmesser der Rohre (Polycarbonat) betrug 74 mm, bei einer Länge von 5 m auf der nicht geschützten Seite (rechts) und 2 m auf der geschützten Seite (links). Beide Enden waren geschlossen. Als Testgas wurde eine stöchiometrische Propan-Luft-Mischung unter atmosphärischen Bedingungen verwandt. Der Versuchaufbau wird in folgender Skizze wiedergegeben. Der Ausschnitt des Videobildes ist gelb hinterlegt.

Modell einer transparenten Flammendurchschlagsicherung aus Polycarbonat
Videosequenz, 1044 K | Flammendurchschlag einer Deflagration Die Flamme ist zwischen den beide Filtern deutlich zu erkennen. |
Videosequenz, 491 K | Löschen der Flamme an den Filtern Die Flammenfront überwindet den ersten Filter und wird am zweiten gelöscht. |

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