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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

FachabteilungenAbt. 3 Chemische Physik und Explosionsschutz 3.3 Stoffeigenschaften und Druck3.33 DruckRealisierung und Weitergabe einer praktischen Druckskala > Differenzdruckmessung
Druck
Arbeitsgruppe 3.33

Differenzdruckmessung


Kleine Differenzen großer statischer Gasdrücke werden mit einem Zwillingskolbenmanometer gemessen: Zunächst werden die Mess-Systeme verbunden und die Belastungsgewichte so gewählt, dass sich bei dem gewünschten Leitungsdruck ein Gleichgewichtszustand zwischen beiden Kolben einstellt, wie bei einer Waage. Dann werden beide Systeme mit dem Kalibriergegenstand verbunden und die Druckdifferenz durch Massenzulage auf einem der beiden Kolben eingestellt.
Dieses Messverfahren liefert z.B. bei pline = 10 MPa und Δp = 10 kPa eine erweiterte Unsicherheit von einigen Zehnern Pascal, die zu kleineren Druckdifferenzen hin konstant bleiben.

Im Gegensatz dazu hält das dargestellte druckfeste U-Rohr-Manometer im Differenzdruckbereich 1 kPa < Δp < 10 kPa bei Leitungsdrücken um 10 MPa und mit Stickstoff als Druckmedium und Wasser als Sperrflüssigkeit eine erweiterte relative Unsicherheit um 3·10-4 ein.

Normalmesseinrichtung zur Messung von Gasdruckdifferenzen bis 10 kPa bei statischen Leitungdrücken bis 14 MPa

 


  1. Klingenberg G., Die Normalmesseinrichtung der PTB zur Messung kleiner Differenzen hoher statischer Drücke, PTB-Mitteilungen,1983, 93,1-8.
  2. Hay M., Simpson D., Development of high-line differential pressure standards, NPL Report CMAM 41, September 1999, 95

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Tel.: 0531-592 3230
E-Mail: Wladimir Sabuga

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Tel.: 0531-592 3301
Fax: 0531-592 3305
E-Mail: Jutta König

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Bundesallee 100
D-38116 Braunschweig


© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2010-11-17, Sven Ehlers Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF