| Kleine Differenzen großer statischer Gasdrücke werden mit einem Zwillingskolbenmanometer gemessen: Zunächst werden die Mess-Systeme verbunden und die Belastungsgewichte so gewählt, dass sich bei dem gewünschten Leitungsdruck ein Gleichgewichtszustand zwischen beiden Kolben einstellt, wie bei einer Waage. Dann werden beide Systeme mit dem Kalibriergegenstand verbunden und die Druckdifferenz durch Massenzulage auf einem der beiden Kolben eingestellt. | |
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| Dieses Messverfahren liefert z.B. bei pline = 10 MPa und Δp = 10 kPa eine erweiterte Unsicherheit von einigen Zehnern Pascal, die zu kleineren Druckdifferenzen hin konstant bleiben. Im Gegensatz dazu hält das dargestellte druckfeste U-Rohr-Manometer im Differenzdruckbereich 1 kPa < Δp < 10 kPa bei Leitungsdrücken um 10 MPa und mit Stickstoff als Druckmedium und Wasser als Sperrflüssigkeit eine erweiterte relative Unsicherheit um 3·10-4 ein. | |
| Normalmesseinrichtung zur Messung von Gasdruckdifferenzen bis 10 kPa bei statischen Leitungdrücken bis 14 MPa |
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