zum Seiteninhalt

Physikalisch-Technische Bundesanstalt

FachabteilungenAbt. 3 Chemische Physik und Explosionsschutz Forschungsnachrichten aus der Abteilung 3 > 2010
Forschungsnachrichten 2010

Nachrichten aus früheren Jahresberichten

2011 | 2010 | 2009 |2008 | 2007 | 2006 | 2005 | 2004 |

Grundlagen der Metrologie

Messaufbau für die SI rückgeführte Messung der elektrolytischen Leitfähigkeit wässriger Lösungen im Bereich unterhalb 10 mS / m

Im Rahmen des Europäischen Metrologieforschungsprogramms mit dem Schwerpunkt Gesundheit entwickelt die AG 3.13 einen Messaufbau mit dem die elektrolytische Leitfähigkeit von wässrigen Elektrolytlösungen im Bereich zwischen 5.5 µS / m (Reinstwasser) und 10 mS / m erstmals primär auf das SI zurückgeführt gemessen werden kann.


Molare Masse von hochangereichertem Silicium mit einer relativen Unsicherheit von weniger als 1*10-8 bestimmt

Im Rahmen des Projektes zur Neubestimmung der Avogadro-Konstante konnte mit Hilfe der Plasma-Massenspektrometrie ein neues Präzisionsmessverfahren zur Bestimmung der Isotopenhäufigkeit von Siliciummaterialien realisiert werden.


Nach oben

Metrologie für die Gesellschaft

Bestimmung von Wachstumshormon im Serum: Vergleichsmessung zweier NMI-Laboratorien

Das Protein Wachstumshormon wird in der PTB mit Isotopenverdünnungs-Massenspektrometrie (IDMS) im Serum bestimmt. Dieses im Rahmen des europäischen Metrologieforschungsprogramms Clinbiotrace in der PTB entwickelte Verfahren wird gegenwärtig mit einer alternativen im Laboratorium des LGC in UK entwickelten IDMS-Methode verglichen.


Vermeidung von Tankstellenbränden

Das Betanken von Kraftfahrzeugen an Tankstellen ist sehr sicher. Dennoch kann nicht ausgeschlossen werden, dass es in Ausnahmefällen während des Tankens zu Entzündungen von Kraftstoffdämpfen am Tankstutzen kommt. In diesem Fall ist Besonnenheit das oberste Gebot. Wer in Panik das noch laufende Zapfventil aus der Tanköffnung reißt, setzt mit großer Wahrscheinlichkeit das eigene Auto, die Tankstelle oder umstehende Personen in Brand. Da sich in letzter Zeit leider mehrere solcher Unfälle ereignet haben, möchte die Physikalisch-Technische Bundesanstalt (PTB) Ratschläge für das richtige Verhalten bei derartigen Situationen geben.


Wirkungsgradbestimmung an (explosionsgeschützten) elektrischen Maschinen – eine Übersicht

Unter den Aspekten der in der Zukunft durch die EU-Verordnung 640/2009 /1/ geforderten Mindestwirkungsgrade für neu in Verkehr gebrachte elektrische Maschinen kommt der Wirkungsgradbestimmung mit möglichst geringen Unsicherheiten eine immer größer werdende Bedeutung zu.  In der Arbeitsgruppe 3.72 (Explosionsgeschützte elektrische Antriebssysteme) wurden hierzu detaillierte Untersuchungen zum Einfluss der Messunsicherheiten der verwendeten Messmittel auf den ermittelten Maschinenwirkungsgrad mittels des Verfahrens nach GUM /2/ untersucht.


Untersuchungen zur Wicklungstemperaturbestimmung an frequenzumrichtergespeisten Maschinen während des Betriebes

Für den Schutz elektrischer Maschinen vor unzulässigen Erwärmungen, z.B. infolge von Überlastung, ist es erforderlich, die Temperaturen während des Betriebes zu überwachen. /1/ In einer ersten Untersuchung sollte geklärt werden, ob es prinzipiell möglich ist, die Temperatur einer Asynchronmaschine über die Auswertung der Oberschwingungsimpedanz zu bestimmen.


Untersuchungen zur Zündfähigkeit von Teilentladungen an Wicklungen von Hochspannungsmaschinen

Für explosisionsgeschützte elektrische Betriebsmittel in der Zündschutzart Erhöhte Sicherheit “e” müssen Zündquellen auch im Inneren des Gerätes vermieden werden. Eine potentielle Zündquelle ist die elektrische Entladung. Hochspannungsmaschinen können bis zu einer Bemessungsspannung von
11 kV ausgelegt werden. Die Norm EN 60079-7 fordert zur Beurteilung von elektrischen Maschinen > 1kV die Prüfung der Ständerwicklung im zündfähigen Gas/Luftgemisch.


Zündwirksamkeit mechanisch erzeugter Kurzzeit-Reibfunken

Als mechanisch erzeugte Zündquellen gelten durch Reib- oder Schlagvorgänge entstandene abgetrennte Partikel erhöhter Temperatur bzw. Funken und ggf. zusätzlich entstehende heiße Oberflächen. Für die Entstehung von Funken existieren – abhängig von deren Entstehungsmechanismus – jeweils einige Grenzwerte, die jedoch bisher nicht vergleichbar waren. Ziel dieser Untersuchung war es, die Funkenentstehung sowie insbesondere die Zündwirksamkeit von mechanisch erzeugten Reib- und Schlagfunken gegenüber explosionsfähigen Wasserstoff/Luft-Gemischen unter möglichst ähnlichen Randbedingungen zu vergleichen und deren Unterschiede und Gemeinsamkeiten aufzuzeigen.


Entzündung von Wasserstoff/Luftgemischen durch Streamerentladungen

Bei elektrischen Geräten mit kurzfristigen hochfrequenten Überspannungen infolge von Schaltvorgängen muss die Zündfähigkeit von Streamerentladungen an den spannungsführenden Teilen betrachtet werden.


Nach oben


© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2012-11-07, Webmaster Abteilung 3 Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF