Geräte zur Erzeugung und Messung von pulsförmigen elektrischen Signalen sind heute fast in jedem Bereich der Wirtschaft anzutreffen. Die von der DIN EN ISO/IEC 17025 geforderte Kalibrierung dieser vielfältigen und umfangreichen Mess- und Prüfmittel ist Aufgabe der DKD-Kalibrierlaboratorien. Der Anschluss der dort benutzten Bezugsnormale an die SI-Einheiten ist Aufgabe der PTB.
Oszilloskope mit einer Bandbreite von 50 GHz und darüber bilden die Spitze in der Kette der Rückführung. Die Kalibrierung dieser Geräte ist mit herkömmlichen Methoden nicht mehr möglich. Sie wird in der
Arbeitsgruppe 2.54 "Terahertz-Optik" angeboten.
Die Arbeitsgruppe 2.21 bietet den DKD-Kalibrierlaboratorien den Anschluss der Anstiegszeit ihrer elektrischen Pulsnormale an. Die Messparameter für Generatoren mit externer Triggermöglichkeit sind in der folgenden Tabelle aufgeführt:
| Messbedingungen | Messunsicherheiten | ||
| Anstiegszeit tr | Amplitude U | Wiederhol-Frequenz f | k = 2 |
| 10 ps | 100 mV ≤ U ≤ 1 V | f > 100 Hz | 2,5 ps |
| 15 ps | 100 mV ≤ U ≤ 1 V | f > 100 Hz | 2,0 ps |
| 20 ps | 100 mV ≤ U ≤ 1 V | f > 100 Hz | 1,5 ps |
| 100 ps | 100 mV ≤ U ≤ 1 V | f > 100 Hz | 1,7 ps |
| >100 ps | 100 mV ≤ U ≤ 1 V | f > 100 Hz | 1 ps + 0,01*tr |
Die Kalibrierung von Impulsen mit einer Amplitude größer 1 V ist über zusätzliche Abschwächer mit einer entsprechend höheren Messunsicherheit ebenfalls möglich.
Die Rückführung von
Kalibriergeneratoren nach CISPR 16 für EMV-Messempfänger auf die nationalen Normale wird ebenfalls von der Arbeitsgruppe 2.21 angeboten.
Kontakt | Dr.-Ing. Kai Baaske Tel.: 0531 592-2212 Fax: 0531 592-2256 E-Mail: |
Druckansicht,