Als Dienstleistung für externe Auftraggeber bietet die Arbeitsgruppe 2.21 die Kalibrierung von kleinen, meist portablen HF-Feldstärkemessgeräten (sogenannten "Strahlungsmonitoren") an, die überwiegend für Prüfungen der "Elektromagnetischen Verträglichkeit" (EMV) sowie für Personenschutz-Messungen eingesetzt werden.
Die wichtigsten Aspekte für die Kalibrierung:
Zur Kalibrierung von handelsüblichen Hochfrequenz-Feldstärkemessgeräten ("Strahlungsmonitoren") werden die Felder je nach Verwendungszweck und Größe des Messgerätes in einer TEM-Zelle oder einer GTEM-Zelle erzeugt.
Üblicherweise umfasst eine PTB-Kalibrierung in der GTEM-Zelle die Bestimmung von Frequenzgang und Anisotropie, d.h. der frequenz- und richtungsabhängigen Anzeige des Messgerätes bei vorgegebener Kalibrierfeldstärke (für isotrope Sensoren), dabei wird das gesamte Gerät dem Feld ausgesetzt (Ganzgerät-Exposition).
Als zusätzliche Messungen sind möglich:
Bestimmung der Anzeigelinearität des Feldstärkemessgerätes, bei Amplitudenmodulation die Abhängigkeit des Anzeigewertes vom Modulationsgrad. Für diese Messungen steht eine TEM-Zelle mit einer Septumhöhe von 0,3 m, einer oberen Grenzfrequenz von 150 MHz und einer maximaler Feldstärke von 600 V/m zur Verfügung.
Bei der Kalibrierung von Transfer-Feldstärkemessgeräten mit Miniatur-Sensoren werden in der "Mikro-TEM-Zelle" die Detektorkennlinie und der Frequenzgang des Sensors bei unterschiedlichen Umgebungstemperaturen gemessen. Zusätzlich zum PTB-Kalibrierschein werden diese Kalibrierdaten für das Steuerprogramm der Feldstärkemessgeräte in maschinenlesbarer Form bereitgestellt.
Kontakt | Reiner Pape Tel.: 0531 592-2214 Fax: 0531 592-2256 E-Mail: |
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