Die Kalibrierung von Volumenmessgeräten erfolgt unter ungestörten, reproduzierbaren Anströmbedingungen, die von den Bedingungen am Einsatzort in Folge der dort vorhandenen Rohrleitungskonfiguration abweichen können. Volumenmessgeräte, insbesondere Turbinenradgaszähler, reagieren auf veränderte Strömungsprofile im Einlauf mit Messfehlern im Prozentbereich. Daher kommt der systematischen Untersuchung, Auswertung und Abschätzung der Auswirkungen gestörter Strömungsprofile auf das Fehlerverhalten der Gasmessgeräte eine große Bedeutung zu.
Wie sehr eine Strömung durch z.B. einen Doppelkrümmer verändert wird, zeigen die Berechnungen der
Ruhrgas AG, die die Strömungsentwicklung als
Animation (730 kB im
Quick-Time-Format) aufbereitet und freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.
Präzisionsgeschwindigkeitsmessungen mit Laser-Doppler-Anemometersystemen erfordern die genaue Kenntnis des Streifenabstandes und eine Überprüfung der Äquidistanz des Streifensystems innerhalb des gesamten Messvolumens. Hierzu ist die exakte Vermessung des Streifenabstands über das gesamte Messvolumen notwendig. Die Vermessung erlaubt eine Kalibrierung von LDA-Systemen mit einer Messunsicherheit von besser als 0,1 %.
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