| Kurzbezeichnung | 1-kN·m-DmNME |
| Nenndrehmoment | 1 kN·m |
| rel. erw. (k=2) Messunsicherheit | 2·10-5 |
| Momentstufung | 1, 2, ... , 10 N·m 2, 4, ..., 20 N·m 5, 10, ..., 50 N·m 10, 20, ..., 100 N·m 20, 40, ..., 200 N·m 50, 100, ..., 500 N·m 100, 200, ..., 1000 N·m |
| Bemerkung | Durch Kombination passender Stufen für Rechts- und für Linksdrehmoment ist eine Untersetzung bis auf 1:100 möglich. |
| Kurzbezeichnung | 1,1-MN·m-DmNME |
| Nenndrehmoment | 220 kN·m bzw. 1,1 MN·m |
| rel. erw. (k=2) Messunsicherheit | 1·10-3 (Messbereich 200 kN·m: 4 kN·m bis 20 kN·m und Messbereich 1 MN·m: 20 kN·m bis 100 kN·m) 8·10-4 (Messbereich 200 kN·m: 20 kN·m bis 200 kN·m und Messbereich 1 MN·m: 100 kN·m bis 1000 kN·m) |
| Momentstufung | Messbereich 200 kN·m: stetig im Bereich von 4 kN·m bis 200 kN·m Messbereich 1 MN·m: stetig im Bereich von 20 kN·m bis 1 MN·m |
| Bemerkung | Die Kräfte am zweiarmigen Hebel werden mit Hilfe von Kraftaufnehmern gemessen, die Drehmomentachse ist vertikal gerichtet. |
| Kurzbezeichnung | 20-N·m-DmKE |
| Nenndrehmoment | 20 N·m |
| rel. erw. (k=2) Messunsicherheit | 2·10-4 (Messbereich: 0,1 N·m bis 20 N·m) 2·10-3 (Messbereich: 1 mN·m bis 0,1 N·m) |
| Momentstufung | stetig in den Bereichen von 1 mN·m bis 0,1 N·m bzw. 0,1 N·m bis 20 N·m |
| Bemerkung | Kalibriereinrichtung mit Referenzaufnehmer für automatisierte kontinuierliche Messabläufe |
| Kurzbezeichnung | dyncal100 |
| Nennleistung | 1000 W |
| rel. erw. (k=2) Messunsicherheit | 2·10-3 (absolut 0,2 W) |
| Betriebsmodi | Drehzahlbereich (5 ≤ n ≤ 150) min-1 Leistungsbereich (5 ≤ P ≤ 1000) W maximales Drehmoment 100 N·m - Antriebsmodus: max. Regelabweichung der Drehzahl 0,1% (absolut 0,1 min-1) - Bremsmodus: max. Regelabweichung der Leistung 1% (absolut 1 W) |
| Bemerkung | Einrichtung für die Kalibrierung von Ergometerprüfständen |
| Nenndrehmoment | Wellen- durchmesser | Wellen- länge | Naben- durchmesser | Naben- länge |
| Mnom | Da | La | di | Li |
| N·m | mm | mm | mm | mm |
| bis 20 | 15h7 | >= 40 | 19H7 | >= 25 |
| über 20 bis 100 | 20h7 | >= 45 | 25H7 | >= 30 |
| über 100 bis 500 | 30h7 | >= 60 | 38H7 | >= 40 |
| über 500 bis 2000 | 50h7 | >= 80 | 65H7 | >= 60 |
| über 2000 bis 5000 | 70h7 | >= 110 | 90H7 | >= 85 |
| über 5000 bis 20000 | 110h7 oder 130h7 | >= 115 | 155H7 | >= 100 |
Bei Nabenausführungen sind je nach Werkstoff folgende Mindestwandstärken der Nabe einzuhalten:
| Werkstoff | Stahl | Grauguß | Aluminium |
| Dn / Di | 1,5 | 2,0 | 2,5 |
Auf beiden Seiten ist eine geschraubte Flanschadaption über Nutensteine in einer Kreisringnut mit folgenden Vorgaben vorgesehen:
| Durchmesser der Kreisringnut in mm | 500 | 700 | 900 |
| maximales Drehmoment in kN·m | ≤ 350 | ≤ 700 | > 700 |
| maximale Anzahl Schrauben M36 (12.9) | 23 | 30 | 30 |

Entsprechende Adapter sind vom Auftraggeber mitzuliefern. Die Geometrie der Adapterflanschplatten ist mit der PTB abzustimmen, ebenso sämtliche Verschraubungen, insbesondere dann, wenn andere Schrauben zum Einsatz kommen, als an der Einrichtung standardmäßig vorhanden sind. Als Standard sind Schrauben nach ISO 4762 (DIN 912), Gewindegröße M 36 (12.9) in den Längen 90 mm und 120 mm definiert. Die maximal nutzbare Gewindetiefe in den Nutensteinen beträgt 60 mm.
Um die Verschraubung realisieren zu können, ist zwischen gegenüberliegenden Schraubenköpfen (bzw. zwischen Schraubenköpfen und gegenüberliegenden Körperkanten) ein Mindestabstand von 150 mm einzuhalten.
Zur Gewährleistung einer maschinenseitigen Zentrierung sind idealerweise zentrische Passbohrungen mit Ø = 20H7 mm, Tiefe = 20 mm an den jeweiligen Adapterflanschflächen vorzusehen.
Alle Komponenten sind so weit wie möglich vormontiert anzuliefern.
Weitere Angaben zum Kalibriergegenstand, einschließlich Adaptionen:
- maximale Masse*: 2000 kg
- maximaler Durchmesser*: 1000 mm
- minimale Höhe*: 600 mm
- maximale Höhe*: 2500 mm
*) Abweichungen von den genannten Maßen sind im Einzelfall mit der PTB abzustimmen.
Elektrische Anschlussbedingungen
Grundsätzlich besteht die Möglichkeit, das Messsignal des zu kalibrierenden Drehmomentaufnehmers aufzunehmen, wenn der Aufnehmer über eine 6-Leiter-Schaltung verfügt, eine Speisespannung von 5 V benötigt und das mitgelieferte Anschlusskabel verstärkerseitig einen Sub-D-Anschluss hat, der eine Belegung nach HBM-Standard aufweist. Andere Varianten sind bitte mit der Arbeitsgruppe abzusprechen. Auch die Kalibrierung kompletter Messketten ist nach Absprache möglich.
Ablauf der Kalibrierung
Die Kalibrierung wird nach DIN 51309 : 2005-12 bzw. EURAMET/cg-14/v.01 ausgeführt. Bei gewünschten Abweichungen davon oder bei zusätzlichen Sonderleistungen, wie Justierarbeiten am Mess-System, müssen diese im Vorfeld mit der Arbeitsgruppe vereinbart und abgestimmt werden. Hierbei wird auf die Nutzung des Punktes "Freie Angaben" im
Web-Formular für Kalibrieraufträge verwiesen, wo diese Wünsche eingetragen werden können. Die Kontaktdaten der Mitarbeiter der Arbeitsgruppe "Drehmoment" sind unter
Ansprechpartner zu finden.
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