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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

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maßstäbe Heft 4
Im Labyrinth des Zufalls

Wann dürfen Sie von sich auf andere schließen?

Autorin: Nicole Geffert

Zunächst die mathematisch nüchterne Definition: "Eine Stichprobe ist eine Auswahl von Elementen aus der Grundgesamtheit aller Elemente." Konkret meint das: Bezieht sich eine Untersuchung auf alle Kinder eines Kindergartens oder alle Mitglieder des örtlichen Tennisvereins, lassen sich durchaus sämtliche Elemente der Grundgesamtheit untersuchen. Die Meinungsforscher sprechen dann von einer Vollerhebung. Ist die Grundgesamtheit dagegen so groß, dass die Erfassung aller ihrer Elemente unangemessen viel Zeit und Geld kosten würde, bietet sich eine Teilerhebung an: Mittels einer Stichprobe wird eine Auswahl getroffen - die aber keineswegs repräsentativ sein muss, auch wenn manche Umfrage und Statistik so tut als ob. .

"Repräsentativ heißt, dass jedes Element aus der Grundgesamtheit die gleiche Chance hat, ausgewählt zu werden und in die Stichprobe zu kommen", sagt Jens Vogelgesang, wissenschaftlicher Mitarbeiter bei der forsa Gesellschaft für Sozialforschung und statistische Analysen mbH. Ist das der Fall, wird die Teilerhebung Zufallsstichprobe genannt. Dann können die Forscher anhand der Ergebnisse von der Stichprobe auf die Grundgesamtheit schließen.

Mit welchen Methoden eine Stichprobe repäsentativ wird, wissen die gedruckten maßstäbe.

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© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, last update: 2011-11-17, Volker Großmann Seite drucken PrintviewPDF-Export PDF