Philip M. Fleischmann
„Sicher is', dass nix sicher is', drum bin ich vorsichtshalber misstrauisch.“ (Karl Valentin)
Dass Messungen unsicher sein sollen ist für Anwender eine grässliche Vorstellung. Und dann auch noch die von Kalibrierlaboratorien! Trotzdem haben auch die genauesten aller Methoden leider die unangenehme Eigenschaft, dass deren Messunsicherheit nicht Null werden kann. Und genau damit beschäftigt sich der Fachausschuss Messunsicherheit. Neben dem Informationsaustausch auf diesem Gebiet muss dabei der Spagat zwischen praxisgerechter Handhabung und mathematisch korrekter Formulierung bewältigt werden: „Gewurzelte Quadratesumme“, „Korrelationskoeffizienten“, „Monte Carlo Simulation“ heißt das Handwerkszeug hierfür. Doch da der Fachausschuss aus Teilnehmern aller Fachbereiche besteht ist es oftmals sehr schwierig eine Schnittmenge von allgemeinen Verfahren zur besten Problemlösung zu finden. Aber vielleicht gehört dies ja auch zur Natur der Sache, allenfalls „ungefähr genaue“ Angaben machen zu können?
