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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

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maßstäbe Heft 10
Menschen im Labor
 

Die ewige Suche nach der noch besseren Lösung

Autorin: Brigitte Röthlein

Wenn man das Labor von Piet O. Schmidt im fünften Stock des Laue-Baus in der PTB betritt, hat man nicht den Eindruck, dass dort die genaueste Uhr der Welt entsteht. Eher ähnelt der Raum einem Optik-Labor, und in der Tat geht es hier um Licht. Ein einziges Aluminium-Ion in einer Falle soll künftig dafür sorgen, dass die Zeit noch hundertmal genauer gemessen wird als heute. „Das könnte ein neuer Weltrekord werden“, glaubt der Forscher.

Dabei ist schon das, was man momentan kann, unvorstellbar genau. Uhren in der PTB können die Zeit so exakt messen, dass sie in 30 Millionen Jahren nur um eine Sekunde falsch gehen. Seit vielen Jahren ist die Physikalisch-Technische Bundesanstalt mit an der Weltspitze, wenn es darum geht, wer die exaktesten und besten Uhren hat. Dort gab es ab 1969 die Cäsium-Atomuhren, die immer weiter verbessert wurden, 30 Jahre später die Cäsium-Fontänenuhr, die nochmals einen Fortschritt brachte. Vor einigen Jahren begannen PTB-Forscher dann eine optische Uhr auf der Basis eines Ytterbium-Atoms zu entwickeln, die einen erneuten Sprung in der Genauigkeit bedeutet. Aber man darf sich nie auf seinen Lorbeeren ausruhen, denn die Entwicklung geht immer weiter.

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© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2011-11-17, Volker Großmann Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF