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Physikalisch-Technische Bundesanstalt

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maßstäbe Heft 6
Zeitgeschichten
 

Immer genauer

Autorin: Erika Schow

Über mehr als 13 Zehnerpotenzen ist die Genauigkeit von Uhren in rund 1000 Jahren gestiegen. Zuerst tüftelten die Uhrmacher immer bessere mechanische Uhren aus. Dann kamen die Quarzuhren, bei denen auch ein mechanischer Körper schwingt, aber die Schwingungen werden elektrisch angeregt und ausgezählt. Zudem schwingt der Quarz viel schneller als ein Pendel oder eine Unruh. Als die Uhrenbauer die Welt der klassischen Physik verlassen und gewissermaßen in die Quantenwelt eintauchen, indem sie die noch viel schnelleren Vorgänge im Inneren von Atomen nutzen, schnellt die Kurve weiter in die Höhe. Die derzeit besten Atomuhren, die Cäsium-Fontänen, müssten 30 Millionen Jahre laufen, bis sich ein Gangfehler von einer Sekunde eingeschlichen hätte.

Was ist eigentlich eine Uhr? Etwas, das einen periodischen Vorgang zählt. Ein solcher periodischer Vorgang ist auch die Drehung der Erde um sich selbst, die, so glaubte man lange, absolut regelmäßig ist. Zwar gibt es außer Sonnenuhren (die eindeutige Nachteile haben, beispielsweise jenen, dass sie bei Wolken und in der Nacht nicht funktionieren) nur wenige einfache technische Hilfsmittel, um die Drehung der Erde direkt zu zählen. Dennoch legte sie die Tageslänge fest, woraus später - als Grundeinheit der Zeit - die Länge der Sekunde abgeleitet wurde:

Mehr über die Genauigkeit von Uhren, finden Sie in den gedruckten maßstäben.

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© Physikalisch-Technische Bundesanstalt, letzte Änderung: 2011-11-17, Volker Großmann Seite drucken DruckansichtPDF-Export PDF